Prompts für Jurist:innen: So arbeitest du mit einer KI

1.2.2026
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In den meisten Rechtsabteilungen laufen mehrere KI-Werkzeuge nebeneinander. Hier lernst du, wie du so formulierst, dass jedes davon brauchbare Ergebnisse liefert, und wie du prüfst, ob die Antwort stimmt.

Die meisten Beiträge über künstliche Intelligenz (KI) im Recht drehen sich um ein einziges Werkzeug. In der Praxis sieht es anders aus: In vielen Rechtsabteilungen läuft Microsoft Copilot in der bestehenden Microsoft-365-Umgebung, daneben nutzt jemand ChatGPT, jemand anderes Claude, und die IT prüft parallel ein europäisches Modell. Die Frage ist deshalb selten, welches Werkzeug das beste ist. Sie lautet: Wie formuliere ich so, dass jedes davon brauchbare Ergebnisse liefert?

Genau darum geht es hier. Du bekommst die Anatomie eines juristischen Prompts, zehn Formulierungen, die unabhängig vom Modell funktionieren, ein Prüfverfahren für die Antworten und eine klare Linie, welche Daten überhaupt in welches System dürfen.

Was macht einen guten juristischen Prompt aus?

Ein Prompt ist eine Arbeitsanweisung. Und wie bei einer Anweisung an Berufseinsteigende gilt: Je vager sie ist, desto unbrauchbarer das Ergebnis. Fünf Bausteine machen den Unterschied.

  • Rolle: Wer soll antworten? „Du bist Unternehmensjurist:in mit Schwerpunkt IT-Vertragsrecht“ liefert ein anderes Vokabular und eine andere Detailtiefe als eine Frage ohne Kontext.
  • Rechtsordnung: Ohne Angabe antwortet ein Modell gerne nach US-Recht, weil die Trainingsdaten dort dichter sind. Schreibe hin, welches Recht gilt: Schweizer Obligationenrecht, deutsches BGB, österreichisches ABGB.
  • Aufgabe: Ein präzises Verb für ein sauberes Ergebnis: analysieren, vergleichen, entwerfen, Risiken identifizieren, übersetzen. „Schau dir das mal an“ ist keine Aufgabe.
  • Kontext: Vertragsart, Branche, Verhandlungsposition, bisheriger Verlauf. Je mehr davon im Prompt steht, desto weniger muss das Modell raten.
  • Ausgabeformat: Tabelle mit definierten Spalten, nummerierte Liste, maximale Satzzahl. Ein festes Format zwingt zur Präzision und verhindert ausweichenden Fliesstext.

Vorher

„Prüfe diesen Vertrag.“

Nachher

„Du bist Unternehmensjurist:in mit Schwerpunkt IT-Vertragsrecht, anwendbares Recht ist das Schweizer Obligationenrecht. Analysiere den angehängten Rahmenvertrag aus Sicht des Auftraggebers. Gib das Ergebnis als Tabelle aus mit den Spalten: Klausel, Risiko, Schweregrad (hoch/mittel/niedrig), Empfehlung. Beschränke dich auf Haftung, Kündigung, Vertraulichkeit und Preisanpassung.“

Die fünf Bausteine eines juristischen Prompts: Rolle, Rechtsordnung, Aufgabe, Kontext und Ausgabeformat, jeweils mit Beispiel

Welches Modell für welche juristische Aufgabe?

Modelle unterscheiden sich weniger im Namen als in ihrer Bauart. Für die Praxis reichen vier Kategorien, und die Zuordnung bleibt gültig, auch wenn nächste Woche eine neue Version erscheint.

Reasoning-Modelle rechnen vor der Antwort länger und gehen die Aufgabe in Zwischenschritten durch. Sie eignen sich für mehrstufige Prüfungen, bei denen die Argumentationskette zählt, etwa Zulässigkeit und Begründetheit nacheinander.

Modelle mit grossem Kontextfenster verarbeiten ganze Vertragswerke samt Anhängen in einem Durchgang. Sie sind die richtige Wahl, wenn du über hunderte Seiten hinweg vergleichen willst, statt klauselweise zu kopieren.

Europäische Modelle werden in der Regel in Europa betrieben und unterliegen europäischem Datenschutzrecht. Wo der Serverstandort das Ausschlusskriterium ist, führt oft kein Weg daran vorbei.

In Microsoft 365 eingebettete Assistenten sitzen dort, wo die Dokumente ohnehin liegen. Sie sparen den Umweg über Upload und Download, sind dafür beim reinen Analysetiefgang meist zurückhaltender.

Ein Hinweis zur Erwartungshaltung: Kein Modell dieser Kategorien ist auf deine Unternehmensstandards trainiert. Es kennt weder deine Fallback-Positionen noch deine Risikogrenzen. Darauf kommt der Abschnitt am Ende zurück.

Wenn du speziell mit ChatGPT arbeitest, findest du sieben fertige Prompts samt Pro-Tipps im Beitrag ChatGPT für Anwälte.

Zehn Prompts, die mit jedem Modell funktionieren

Die folgenden Formulierungen setzen kein bestimmtes Produkt voraus. Kopiere sie und ersetze die Angaben in eckigen Klammern.

Prompt 1: Fristen und Automatikverlängerungen finden

„Durchsuche den angehängten Vertrag nach allen Fristen: Laufzeit, Kündigungsfristen, automatische Verlängerungen, Optionsrechte. Gib eine Tabelle aus mit den Spalten: Klausel, Art der Frist, Dauer, auslösendes Ereignis, Konsequenz bei Versäumnis. Markiere automatische Verlängerungen gesondert.“

Versäumte Verlängerungsfristen gehören zu den häufigsten Fehlern im Vertragsalltag. Dieser Prompt findet sie in Minuten statt in einer Leseschleife.

Prompt 2: Mehrere Verträge gegen dieselbe Frage prüfen

„Ich hänge [Anzahl] Verträge an. Prüfe in jedem, wie die Haftung begrenzt ist. Gib eine Vergleichstabelle aus: Vertrag, Haftungsobergrenze, Ausnahmen, Abweichung vom Marktstandard. Nenne am Ende den Vertrag mit dem höchsten Risiko und begründe kurz.“

So findest du Ausreisser im Bestand, ohne jeden Vertrag einzeln zu öffnen.

Prompt 3: Recherche mit Quellenzwang

„Beantworte die folgende Frage nach [Rechtsordnung]. Nenne zu jeder Aussage die konkrete Norm oder Entscheidung. Wenn du keine belastbare Quelle hast, schreibe ausdrücklich ‚keine gesicherte Quelle‘, statt zu formulieren. Frage: [Fragestellung].“

Der zweite Satz ist der entscheidende. Er macht aus einer Schwäche des Modells eine verwertbare Information.

Beispiel-Output eines Recherche-Prompts mit Quellenzwang zu Art. 100 OR, eine Aussage ist ohne gesicherte Quelle markiert

Prompt 4: Vor dem Upload anonymisieren

„Ersetze im folgenden Text alle Namen, Firmen, Adressen, Beträge und Daten durch neutrale Platzhalter wie [Partei A], [Betrag 1], [Datum 1]. Gib eine Zuordnungsliste aus, damit ich die Platzhalter später zurückübersetzen kann. Verändere sonst nichts.“

Der praktische Zwischenschritt, bevor ein Text in ein System geht, das für vertrauliche Daten nicht freigegeben ist. Anonymisiere dabei immer in einem freigegebenen System oder von Hand, nie in dem Modell, das die Originaldaten gerade nicht sehen darf.

Prompt 5: Risikomatrix statt Fliesstext

„Bewerte die Risiken im angehängten Vertrag aus Sicht des [Auftraggebers/Auftragnehmers]. Ordne jedes Risiko in eine Matrix aus Eintrittswahrscheinlichkeit (hoch/mittel/gering) und Schadenshöhe (hoch/mittel/gering) ein. Nenne zu jedem Feld die betroffene Klausel.“

Die Matrix zwingt zur Priorisierung. Aus einer Aufzählung wird eine Entscheidungsgrundlage.

Prompt 6: Argumentationskette prüfen lassen

„Prüfe die folgende juristische Argumentation auf Lücken: Welche Prämisse ist nicht belegt? An welcher Stelle bricht die Kette? Welches Gegenargument wäre am gefährlichsten? Antworte in drei Abschnitten. Argumentation: [Text].“

Statt einer neuen Meinung bekommst du eine Belastungsprobe für deine eigene.

Prompt 7: Checkliste aus einer Norm ableiten

„Leite aus [Norm, etwa Art. 28 DSGVO] eine Prüfcheckliste ab. Ein Punkt pro Pflichtinhalt, jeweils als Frage formuliert, die sich mit ‚Ja‘ oder ‚Nein‘ beantworten lässt. Ergänze je Punkt, woran man ein Defizit erkennt.“

So entsteht aus einer Norm ein Werkzeug, das auch Kolleg:innen ohne Spezialwissen anwenden können.

Beispiel-Output einer Checkliste aus Art. 28 Abs. 3 DSGVO mit Ja-Nein-Fragen und Merkmalen eines Defizits

Prompt 8: Verhandlungsstand protokollieren

„Fasse den angehängten E-Mail-Verlauf als Verhandlungsprotokoll zusammen: Wer hat wann welche Position vertreten, worüber besteht Einigkeit, was ist offen, welcher nächste Schritt wurde vereinbart. Keine Bewertung, nur Wiedergabe.“

Besonders nützlich, wenn ein Vorgang übergeben wird oder nach Monaten wieder auf den Tisch kommt.

Prompt 9: Übersetzen mit Wechsel der Rechtsordnung

„Übersetze die folgende Klausel ins [Zielsprache] und markiere alle Stellen, an denen der Begriff im Zielrechtskreis eine abweichende Bedeutung hat. Schlage für diese Stellen eine Formulierung vor, die den ursprünglichen Regelungszweck erhält.“

Eine reine Übersetzung reicht bei Verträgen nicht. Dieser Prompt macht die Bruchstellen sichtbar.

Prompt 10: Den eigenen Prompt verbessern lassen

„Bewerte den folgenden Prompt: Was ist unklar, welche Angabe fehlt, wo ist er zu offen formuliert? Gib eine überarbeitete Fassung aus und begründe die Änderungen. Prompt: [dein Prompt].“

Der schnellste Weg, besser zu werden, ohne einen Kurs zu belegen.

Wie du prüfst, ob die Antwort stimmt

Prompts gibt es viele. Ein Prüfverfahren fehlt in fast jeder Anleitung, dabei entscheidet es darüber, ob du das Ergebnis verwenden kannst.

Quellen einfordern und stichprobenartig nachschlagen. Wenn eine Norm zitiert wird, öffne sie. Erfundene Fundstellen fallen beim ersten Klick auf.

Unsicherheit sichtbar machen. Die Anweisung, bei fehlender Grundlage ausdrücklich „keine gesicherte Quelle“ zu schreiben, liefert dir eine Landkarte der weichen Stellen.

Gegen das Original prüfen. Lass dir bei Vertragsanalysen immer Klausel und Seitenzahl mit ausgeben. Dann brauchst du für die Kontrolle Sekunden statt Minuten.

Die eigene Analyse angreifen lassen. Ein zweiter Durchgang mit der Frage nach Lücken und alternativen Auslegungen fördert erstaunlich oft etwas zutage.

Zweimal fragen, zwei Modelle. Wenn zwei Systeme unabhängig voneinander zum selben Ergebnis kommen, ist das ein Indiz. Weichen sie ab, weisst du, wo du selbst hinschauen musst.

Vom Einzel-Prompt zum Team-Standard

Ein guter Prompt ist eine persönliche Leistung. Ein guter Standard ist eine organisatorische. Der Unterschied zeigt sich, sobald mehrere Personen dieselbe Vertragsart prüfen: Jede formuliert anders, also fällt jedes Ergebnis anders aus. Genau das ist im Recht das Problem, denn Konsistenz ist kein Komfort, sondern Voraussetzung für Vergleichbarkeit und Nachweisbarkeit.

Drei Schritte helfen. Erstens: Prompts, die funktionieren, an einem Ort sammeln statt in privaten Notizen. Zweitens: pro Vertragsart festhalten, welche Position du bevorzugst, was du akzeptierst und wo die Grenze liegt. Drittens: festlegen, wer eine Formulierung ändern darf, damit nicht jede Person eine eigene Variante pflegt.

Spätestens beim zweiten Schritt entsteht etwas, das kein Prompt mehr ist, sondern ein Playbook. Und ab dem Punkt, an dem ein Playbook automatisch gegen jeden eingehenden Vertrag laufen soll, endet das, was sich mit einem Chatfenster erreichen lässt.

Vom Einzel-Prompt über die gemeinsame Sammlung zum Playbook: wie aus Prompts ein Team-Standard wird

Welche Daten dürfen in welches Modell?

Diese Frage stellt sich in vielen Teams erst, wenn schon jemand angefangen hat. Drei Punkte klären das meiste.

Consumer oder Enterprise. In den frei zugänglichen Versionen können Eingaben zur Verbesserung der Modelle genutzt werden. Enterprise-Verträge mit Auftragsverarbeitungsvertrag schliessen das aus. Das ist der erste Punkt, den du intern klären solltest, und die Antwort steht meist bei der IT, nicht im Produkt.

Serverstandort. Auch mit unterzeichnetem Auftragsverarbeitungsvertrag bleibt relevant, wo die Daten verarbeitet werden. Für viele Rechtsabteilungen im DACH-Raum ist eine Verarbeitung in der Schweiz oder der EU das entscheidende Kriterium.

Berufsgeheimnis und Vertraulichkeit. Anwält:innen unterliegen dem Berufsgeheimnis, Unternehmensjurist:innen je nach Land und Zulassung ebenfalls, sonst ihren arbeitsvertraglichen Geheimhaltungspflichten. Beides gilt auch für die Eingabe in ein Sprachmodell. Wo mandats- oder personenbezogene Angaben im Spiel sind, braucht es ein dokumentiertes Vertraulichkeitsrahmenwerk. Der Anonymisierungs-Prompt weiter oben ist eine Brücke, kein Ersatz.

Pragmatisch heisst das: Für Strukturierung, Recherche zu veröffentlichter Rechtsprechung und Formulierungsentwürfe ohne konkrete Daten kannst du frei arbeiten. Sobald echte Vertragspassagen, interne Positionen oder Kundendaten im Spiel sind, entscheidet die Compliance-Architektur des Systems, nicht die Qualität des Prompts.

Wo Prompting an Grenzen stösst

Prompting macht dich schneller. Es macht die Prüfung aber nicht reproduzierbar. Derselbe Vertrag, zweimal an dasselbe Modell gegeben, ergibt zwei ähnliche, aber nicht identische Antworten. Für eine Recherche ist das unproblematisch. Für eine Vertragsprüfung, die im Streitfall belegbar sein muss, ist es das nicht.

Vertragsprüfung ist kein sprachliches Problem, sondern ein Struktur-, Risiko- und Konsistenzthema. Ein generisches Sprachmodell kann nicht zuverlässig entscheiden, ob eine Klausel deinen internen Richtlinien entspricht oder ob eine bestimmte Haftungsbeschränkung für dein Unternehmen akzeptabel ist. Es kennt deine Fallback-Positionen nicht, deine Verhandlungshistorie nicht und deine Risikogrenzen nicht.

Genau an dieser Stelle setzt ein Legal AI Workspace an. Statt freier Prompts arbeitet er mit juristisch validierten Anforderungen: Deine Standards liegen als Playbook vor, jeder eingehende Vertrag läuft gegen dieselben Regeln, und jede markierte Klausel lässt sich auf eine Regel zurückführen.

Die Vertragsprüfung prüft nach deinen Vorgaben statt nach allgemeinen Mustern. Der Contract Playbook Creator erstellt ein Playbook in Minuten, mit vielen Musterverträgen in zwei bis vier Stunden, statt dass du es über Wochen abstimmst. Der Legal Agent beantwortet juristische Fragen im Alltag, verbunden mit deinem Unternehmenswissen. Das KI-Qualitätssystem macht sichtbar, wie zuverlässig die KI eine Anforderung erkennt.

Das ist kein Gegensatz zum Prompting. Für Entwürfe, Perspektivwechsel und Recherche bleiben die Prompts oben nützlich. Für die systematische Prüfung nach eigenen Standards braucht es ein System, das diese Standards kennt.

FAQ: Prompts für Jurist:innen

Was ist ein guter Prompt für Jurist:innen?

Ein guter Prompt für Jurist:innen enthält fünf Angaben: die Rolle, aus der geantwortet werden soll, die anwendbare Rechtsordnung, eine präzise Aufgabe mit klarem Verb, den nötigen Kontext und ein festes Ausgabeformat. Fehlt eine davon, füllt das Modell die Lücke mit Annahmen.

Funktionieren dieselben Prompts bei allen Modellen?

Weitgehend ja. Ein Prompt mit Rolle, Rechtsordnung, Aufgabe, Kontext und Format liefert bei allen gängigen Systemen brauchbare Ergebnisse. Unterschiede zeigen sich eher in der Länge der verarbeitbaren Dokumente und in der Tiefe mehrstufiger Analysen.

Welches KI-Modell eignet sich am besten für juristische Fragen?

Das hängt von der Aufgabe ab. Für mehrstufige Prüfungen eignen sich Reasoning-Modelle, für lange Vertragswerke Modelle mit grossem Kontextfenster, für strenge Datenschutzanforderungen europäische Anbieter. Keines dieser Modelle kennt deine internen Standards.

Darf ich Verträge in ein KI-Modell hochladen?

Das hängt von der Version und deiner internen Freigabe ab. In frei zugänglichen Versionen können Eingaben zur Modellverbesserung genutzt werden. Mit Enterprise-Vertrag und Auftragsverarbeitungsvertrag sieht die Lage anders aus. Kläre das vor dem ersten Upload mit deiner IT.

Wie erkenne ich, ob eine KI-Antwort falsch ist?

Fordere zu jeder Aussage die Quelle ein und schlage stichprobenartig nach. Lass das Modell ausdrücklich kennzeichnen, wo es keine gesicherte Grundlage hat. Und lass dir bei Vertragsanalysen immer Klausel und Seitenzahl mit ausgeben, damit du gegen das Original prüfen kannst.

Ersetzt Prompting eine spezialisierte Legal AI?

Nein. Prompting beschleunigt einzelne Aufgaben, liefert aber keine reproduzierbaren Ergebnisse und kennt deine Standards nicht. Für eine systematische Vertragsprüfung nach eigenen Playbook-Regeln braucht es ein System, das diese Regeln hinterlegt hat.

Wie mache ich aus guten Prompts einen Team-Standard?

Sammle funktionierende Prompts zentral, halte pro Vertragsart deine bevorzugte Position, den akzeptablen Kompromiss und die Grenze fest, und lege fest, wer Formulierungen ändern darf. Damit entsteht die Grundlage für ein Playbook.

Der nächste Schritt

Prompting ist die Kompetenz, die sich sofort auszahlt, unabhängig davon, welches Modell in deinem Unternehmen freigegeben ist. Die zehn Formulierungen oben kannst du heute übernehmen, das Prüfverfahren ebenso.

Sobald aus einzelnen Anfragen ein wiederkehrender Prozess wird, verschiebt sich die Frage. Dann geht es nicht mehr darum, wie du formulierst, sondern darum, ob dein gesamtes Team nach denselben Regeln arbeitet und ob ihr das im Zweifel belegen könnt.

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